Pädagogik
… langsam öffnet sie sich dann,
draus steigt hervor ein kleiner Mann, …
Kinder sind Willenswesen, die sich durch Bewegung äußern und ausdrücken. In unserem Kindergartenalltag kann das Kind diesen Bedürfnissen in vielfältiger Weise nachkommen. Ob im frei gewählten Spiel, bei der Eurythmie, beim Wandertag, im Reigen oder bei Kreisspielen, beim Spielen im Garten, beim Stelzen laufen oder Seil springen – überall gibt es Möglichkeiten sich auszuprobieren!
Das Kind liebt es, wenn die Erwachsenen in seiner Umgebung sinnvollen Tätigkeiten nachgehen, die nachvollziehbar ablaufen und bei denen es mittun kann. Diese Tätigkeiten des Erwachsenen bilden die Grundlage für das zweckfreie Spiel des Kindes.
Hauswirtschaftliche Tätigkeiten, Handarbeiten, die Gartenpflege, Puppenspiele und Märchen sind Beispiele für Anregungen die der Erwachsene im Alltag gibt. Das Kind spielt im Nachahmen und will im Nachahmen spielen und sich damit die Lebensrealität ergreifen und begreifen.
Das Kind spielt nur, wenn es sich sicher und geborgen und damit wohl fühlt.
Wir bieten dem Kind Spielräume für ein phantasievolles, altersentsprechendes Spiel im Haus und im Garten. Die Möglichkeiten für Rückzug und Schutz sowie die Nähe zu seiner(n) Bezugsperson(en) sind Bedingungen für dieses selbstbestimmte Spiel.
Wir achten darauf, dass das Kind in seinem Spiel möglichst nicht gestört wird. Regelmäßige Tagesstrukturen bieten Verlässlichkeit, um entspannt und frei zu spielen.
… er neigt sich tief, er lädt dich ein!
Er spricht: mein Königreich ist klein.
Es ist in dieser Nuss versteckt,
hast du es erst einmal entdeckt,
du gehst gewiss nie wieder fort.
Ich nenne dir das Zauberwort,
weil du so winzig bist wie ich,
komm mit mir und besuche mich.
